Die Lofoten und Vesterålen sind zwei Inselgruppen vor der Nordwestküste Norwegens. Die Lofoten sind weithin bekannt aber die nördliche anschließenden Vesterålen sind oft nicht Teil von Reiserouten und somit weniger besucht.
Vesterålen bietet den Møysalen der mit seinen 1.264 Metern zu den höchsten Gipfeln der Region zählt. Er ist umgeben vom gleichnamigen Nationalpark. Städte wie Stokmarknes, Sortland und Andenes sind einen Besuch wert. Es gibt Museen, eine Lachsfarm, die man besichtigen kann, sowie Waltouren von Andenes aus. Von Andenes kann man mit der Fähre auf die Insel Senja übersetzen. Senja mit dem Åndernalen Nationalpark und unglaublichen Stränden ist die zweitgrößte Insel in Norwegen und gilt als die Insel der Kontraste.
Es gibt unzählige Wanderungen in diesem Gebiet und meistens will man nach oben für einen Rundblick. Hier geht es um zwei Touren, die man auch mit Kindern machen kann oder wenn man einmal keine Lust auf einen langen steilen Anstieg in Menschenmassen hat.
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Der Måtind auf Andøya, Vesterålen

Der Måtind liegt im Nordwesten der Insel Andøya in der Nähe von Andenes. Es gibt mehrere Aufstiegsmöglichkeiten aber die einfachste beginnt an einem größeren Parkplatz der von Andenes kommend kurz nach dem Bleiksvatnet rechts liegt.
Der Måtind ist 408 Meter hoch und der Weg hin und retour ist etwas mehr als 7 km lang und man steigt etwa 477 Meter auf und wieder ab. Es geht den ersten Kilometer steil bergauf, bis man eine erste Kuppe erreicht, dann geht es leicht bergab bis zum nächsten kurzen Anstieg. Dort erreicht man den langen Rücken des Berges, wo es immer wieder auf und ab geht. Kurz vor dem Gipfel dann noch einmal ein Anstieg. So einfach der Måtind von der Rückseite her zu besteigen ist, am Gipfel angekommen sollte man achtgeben, denn seine Westseite fällt steil ab bis ins Meer. Dort sollte man auf seine Kinder achten den meisten bläst oben auch noch ein sehr starker Wind.
Schon während des gesamten Anstiegs bekommt man großartige Blicke auf Andøya, Bleik und direkt südlich gelegen Otervika Beach. Wenn man genug Zeit, Verpflegung und Ausdauer mitbringt (und das Wetter passt) dann kann man zum Strand absteigen und auch entlang des Grades oben wandern. Bei Regen sollte man es aber lieber lassen, denn es wird dann sehr rutschig.
Nach der Wanderung ging es an die Bleik Beach wo wir den Nachmittag mit einem Picknick und Spaß im Sand ausklingen ließen.
Der Hoven auf Gimsøya, Lofoten

Gimsøya zählt zu den weniger besuchten Inseln der Lofoten. Die E10 auf dem Weg nach Å i Lofoten streift die Insel nur kurz ganz im Süden und man muss schon von der Hauptstraße abfahren und ans nördliche Ende fahren um zu Gimsøy, dem Campingplatz Hov Camping und zum Hoven zu kommen.
Der Parkplatz liegt direkt beim Golfplatz bzw. westlich vom Golfclub. Dieser Parkplatz ist gebührenpflichtig und man kann entweder online bezahlen oder im Golfclub. Hin und Retour sind es gerade einmal 4 km und man steigt 350 Meter nach oben und wieder ab. Der Weg ist einfach aber kann an ein paar Stellen bei Regen sehr rutschig sein.
Die kurze Strapaze nach oben wird mit Rundblicken belohnt. Der Hoven ist auch für Kinder gut geeignet. Es gibt mehrere Wanderwege in der direkten Umgebung, einen schönen Strand und die Kirche. So kann man gut einen ganzen Tag auf der Insel verbringen.





















