
Der Skuleskogens Nationalpark liegt an der Schwedischen Hohen Küste auf dem halben Weg in den hohen Norden. Dort beginnt Nordschweden und eines der schönsten Gebiete Schwedens. Die Höga Kusten gewinnt immer mehr an Beliebtheit und neben Stockholmer kommen auch immer mehr Touristen in dieses Gebiet. Im Sommer kann es hier voll sein.
Wir machten für mehrere Tage Stopp in einem kleinen Haus auf einem Bauernhof gelegen an einem See. An einem Tag ginge es dann für eine Wanderung in den Skuleskogens National Park. Wir entschieden uns für den Nordeingang, welcher nicht so stark frequentiert wird.
Der Skuleskogens Nationalpark vereint auf einem relativ kleinen Gebiet die unterschiedlichsten Vegetationen von Wald über Berg zu Seen und der Küste. Es gibt so viele schöne Plätze, um eine Pause zu machen und man kann so locker einen ganzen Tag im Park verbringen. Es gibt auch schöne Übernachtungstouren im Park. Wir hatten auch noch bestes Wetter und so wurde unser Ausflug zu einem der Highlights unserer Skandinavien Tour.
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Skuleskogens Nationalpark Nordeingang
Wir entschieden uns für eine Tour vom nördlichen Eingang via Tärnättvattnen und der Tärnättstugan zur Slåttdalsskrevan (eine kurze, aber imposanten Schlucht) zu wandern. Vom oberen Ende der Schlucht ging es via die Aussichtspunkten zurück zum See, um dann in die andere Richtung nach Näskebodarna ans Meer zu wandern. Von da ging es dann via dem Küstenweg zurück zum Ausgangspunkt.
Der Loop war insgesamt etwas 13 Kilometer mit knapp 400 Höhenmeter rauf und wieder unter. Der Weg selbst ist zeitweise unangenehm zu gehen was vor allem mit den Wurzeln und vielen Steinen auf dem Weg zu tun hat. Man kommt nicht ganz so schnell voran, wie man es auf guten Wegen gewohnt ist.
Unser Loop hat nur einen kleinen Teil des Nationalparks durchquert, es gibt viele weitere Wandermöglichkeiten bis hin zu Übernachtungstouren.
Der erste Teil der Tour führt zuerst durch Wald, bis man bald das Wasser sieht. Dann geht es durch unterschiedlichste Gelände bis zur Tärnättstugan am See, wo wir eine Pause gemacht haben. Von da gut es dann hoch zur Schlucht, zuerst trifft man auf das untere Ende der Schlucht (diese ist aber gesperrt) und wenn man weiter aufsteigt, kann man zum andern Ende wandern. Dieser Teil des Wegs ist besonders schön, denn man bekommt großartige Blicke auf das Meer und den Nationalpark. Auch vom anderen Ende darf man nicht in die Schlucht (man sieht zwar einen Weg, aber dieser wurde gesperrt).
Von den Aussichtspunkten geht es wieder zurück hinunter zum See und weiter Richtung Näskebodarna, ein kleines Hüttendorf das direkt am Meer liegt. Es hat einen schönen Sandstrand, der im Sommer sehr beliebt ist. Wir hatten Glück und für die erste Stunde war keiner da. Nach einer langen Mittagspause ging es dann dem Wasser entlang zurück zum Parkplatz. Da die Kinder zurück zum Haus wollten gingen wir nicht mehr auf die kleine Halbinsel auf dem Weg zurück. Dort gibt es schöne Zeltplätze, wenn man übernachten möchte.
Es war eine beindruckende Tour und auch unsere Kinder hatten viel Spaß. Wir unternahmen zwei weitere kurze Wanderungen an der Höga Kusten, dazu weiter unten mehr.
Wanderung im Smitingens Naturreservat bei Härnösand

Smitingens liegt bei Härnösand und ist vor allem für den Sandstrand bekannt. Der Strand ist Teil eines Naturschutzgebiets, indem man wunderbar Wandern kann. Vom Strand aus kann man in beide Richtungen losziehen. Wir haben uns für eine Runde vom Strand zum Klubbsjön weiter auf den Klubberget und von da weiter zu den Höhlen am Meer.
Die Runde war 5 Kilometer lang mit kaum Höhenmeter und ist allgemein leicht zu wandern, nur der Weg zu den Höhlen ist etwas schwieriger. Man kann die Runde vergrößern und Richtung Leuchtturm wandern. Auf der anderen Seite vom Strand gibt es auch einen schönen Wanderweg, den man individuell wandern kann.
Zum Abschluss blieben wir dann eine Weile am Strand, um zu picknicken und am Wasser zu spielen.
Wanderung im Bråtans Naturreservat bei Bönhamn

Bönhamn ist ein kleines verschlafenes Fischerdorf direkt am Meer. Es scheint, als sei die Zeit stehengeblieben. Die Fahrt dorthin zieht sich etwas aber ist einen Besuch wert.
Von hier aus kann man mit einer kleinen Personenfähre auf die davor liegende Insel Högbonden und zum darauf befindlichen Leuchtturm fahren. Das ist aber nur in der Hauptsaison und an wenigen Tagen möglich. Dort gibt es auch ein Café und man kann sogar übernachten.
In Bönhamn gibt es ein kleines Restaurant, die Brygga. Sie liegt direkt am Hafen mit einem tollen Blick. Nach unserer kleinen Runde sind wir dort eingekehrt und haben den Ausflug ausklingen lassen. Es gibt Picknickplätze und sogar einen keinen Badestrand im Dorf.
Die kleine Runde beginnt direkt im Dorf und ist gut markiert. Man kommt gegen Ende an einem kleinen steinigen Strand vorbei. Der kann man wunderbar Pause machen.








































